Category Archives: Zwischendurch

Gedicht – Der Ahorn

Der Ahorn

Ich bin der Ahorn, der immer grünt,
kein Sturm trennt mir die Äste.
Such, in meinem Blätterkleid,
findest du aufgegebene Schätze.

Ich las von dir aus alten Büchern,
immer grün war dein Gewand.
Jauchzt das Kind und wurde alt
bis es den Baum nicht mehr gekannt.

Ich bin der Ahorn, der immer grünt,
kein Sturm trennt mir die Äste.
Horch, in meinem Blätterkleid,
klingen von Neuem die Feste.

Nie sah ich dich rot und gelb,
nie kahl, doch ständig bieder.
Du bist so leblos, wie dein grün,
wie deine immer gleichen Lieder.

Ich bin der Ahorn, der immer grünt,
kein Sturm trennt mir die Äste.
Schau, in meinem Blätterkleid,
sitzen stets die gleichen Gäste.

Die Feste trag ich im Gesicht,
im Herzen klingen Lieder,
die ganzen Schätze lass ich hier
ich kehre nimmer wieder.

Ich bin der Ahorn, immer müd,
kein Sturm trennt mir die Äste.
Vergib dem Narr, denn in das Nichts,
versprachen sie Paläste.

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Oktober 7, 2015 · 8:23 pm

I Have A Tree!

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Ein kleiner Klick für mich, mehr als nur ein Fingerzeig für die Zukunft. „BITTE KEINE WERBUNG“ ziert meinen Briefkasten. Keine Pflanzen sollen für diesen Scheiß von Werbung draufgehen. Mehr Informationen gibt es hier:

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Und wir gehen einen Schritt weiter – Wir pflanzen Bäume!

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Ein Ort, den man gefunden haben muss

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111 Orte in Hannover, die man gesehen haben muss. 100 Dinge, die man in Niedersachsen getan haben muss. 50 Dinge, die ein Norddeutscher getan haben muss usw.. Letztendlich bleiben 1000 Places to see before you die. Dazu unzählige Reiseberichte (Bild), die sich in Sinn und Wahn stetig übertreffen. Auf dem Einrad mit 5 Flöhen im Kanon la Paloma pfeifend nach Nimmerland fliegen und zurück, das ist ein Abenteuer. Wo soll das noch Enden? Das überfordert, ich brauche es einfach. Konzentrieren wir uns lieber auf den Anfang. Als ich in der Masse der Bücher unterzugehen schien, erblickte ich ein wuchtiges, quadratisches, von Staub bedecktes Buch. Ich schlug es auf und blätterte darin. Die gelben, verblichenen Seiten rochen muffig und tatsächlich; sie waren leer. Hinter dem letzten, unbeschriebenen Blatt verbarg sich ein Spiegel. Völlig irritiert schlug ich das Buch wieder zu, wischte den Staub vom Umschlag und las: Ein Ort, den man gefunden haben muss.

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November 13, 2013 · 7:26 pm