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DiVa-Walk Etappe 3 – Von Bad Essen bis zu den Saurierspuren

Meine Anfängerausrüstung ist mittlerweile, bis auf das Zelt, komplett und so beschloss ich die Leidensfähigkeit des Materials und des Wanderers (mit bepackten Rucksack) zu prüfen. Da ich letzten Samstag nachmittag Zeit hattte, sollte es dafür die 3. Etappe des DiVa-Walk sein. Gesagt getan, das Auto am gut ausgeschilderten Wanderparkplatz „Ellerngrund“ abgestellt und los gehts.

Er führt seicht hinauf auf Forstwegen, was schon den ersten Mangel darstellt. Das Wetter ist wie die letzten Tage trübe und so haben sich diverse Reifenspuren auf dem Weg gebildet. Das bedeutet stetes Ausweichen zwischen Pfützen und Schlammrillen. Bequem ist anders. Andrerseits will man ja auch nicht zu anspruchsvoll sein. Das anfängliche Geräusch der nahen Bundesstraße verhallt allmählich und so geht es mit Ruhe, Vogelgezwitscher und dem Duft des Waldes den Weg entlang. Leider sieht man dem Weg mit jedem Schritt dessen Bewirtschaftung an, so dass kein richtiges „Outdoor-Feeling“ auftritt. Da hat der Hermannsweg doch einiges voraus.

So sei es nun, es geht weiter durch den Wald. Hah, denkste! Da wird es gerade gemütlich, schon führt der Weg entlang von Zivilisation in Form der Paracelsuskliniken. Nach weiteren Metern entlang einer KiTa folgt dennoch etwas mehr Wald. Der ist allerdings recht trist, mit wenig Ausblicken und viel Bewährtem. Die erste Rast machte ich beim Bergwirt Pöhler.
Wirt schön und gut, aber Berg!? Nichtsdestotrotz war die Bedienung freundlich und zügig und so schmeckte das Weizen gut, wenn auch der Wind klamm wehte. In der Nähe befindet sich auch ein Campingplatz. Diesen findet man zwar nicht im Internet, sondern nur verzeichnet auf der Wanderkarte, aber auf Nachfragen bei der Bedienung scheint es diesen wirklich zu geben. Nach einem netten Plausch mit einem älteren Pärchen, ging es weiter Richtung Saurierspuren. Von hieran wurde der Weg besser, an Rapsfeldern vorbei, hinab in eine Senke und nach Überquerung einer Straße den Berg hinauf.

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Ich habe es leider nicht mehr zu den Saurierspuren geschafft, da die Zeit knapp wurde und das DFB-Pokalendspiel zwischen Bayern und Stuttgart rief. So entschloss ich mich notgedrungen, auf die letzten 5km zu verzichten.

Auf dem Rückweg wollte (wollte!) ich die Nordroute des Weges beschreiten. Entweder bin ich zu blöd Karten oder Wegweiser zu lesen, aber ich habs beim besten Willen nicht geschafft. Nach der kleinen Nordschleife bin ich wieder auf der südlichen Route gelandet. Diverse auf der Wanderkarte ausgezeichnete Aussichtspunkte wurden somit nicht berührt. Gelandet bin ich wieder auf alten Hinwegen.
Der Rückweg wurde dann ohne Pause durchgezogen und mit schmerzenden Füßen wurde mein Auto erreicht.

Den Weg kann ich nicht wirklich empfehlen. Wer mit Hund Gassi gehen möchte oder bereits alles in der Region gesehen hat, für den mag die Etappe was sein. Alleine ist man zumindest, mir ist in den 4 Stunden  und 20km nur ein Mountainbiker begegnet. Allen anderen empfehle ich die Teutoburger-Region. Nichtsdestotrotz hoffe ich, die anderen Etappen demnächst auch bewandern zu können. Vielleicht klärt sich ja dann das Bild.

Das Tragen der Last und die Distanz war schlussendlich kein Problem, aber meine Hüften schmerzten nachher ziemlich durch den Druck des Rucksacks auf meine Hüftknochen.

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DiVa-Walk

DiVa-Walk – Zwischen Dinosaurier und Varusschlacht

Auf der Suche nach Wegen in der Umgebung, bin ich u.a. auf den DiVa-Walk gestoßen. Also erstmal die Wanderkarte besorgt und den Entschluss gefasst, diesen zu begehen. In erster Linie soll dies der Prüfung meiner neu erworbenen Aurüstung dienen, auch in Hinblick auf geplante Touren in Skandinavien. Und letztendlich in Hinblick auf meine Belastungsfähigkeit, bin ich doch noch blutiger Anfänger.

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Die folgend aufgeführten Etappen ergeben sich direkt aus dem Wanderführer der Verkehrsgemeinschaft Osnabrücker Land.

1. Vom Mühlenort zur Varusschlacht, 16km

2. Von der Varusschlacht zur Leckermühle, 28km

3. Von Bad Essen bis zu den Saurierspuren, 23km

4. Vom Ellerngrund bis Haaren, 13km

5. Von den Sloopsteinen zum Nettetal, 17km

6. Vom Nettetal zum Mühlenort, 11km

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